Sonntag, 2. April 2017

Die Löwenbrücke fühlt sich vernachlässigt - Drive-In for beer at the Lions Bridge in Würzburch




Alle reden von der Alten Mainbrücke. Weil se g`schperrt iss. Und auf der Löwenbrücke, da könne se scho' ras (gemeint ist mit dem Auto "rasen"). Offiziell zwar nur 30 km pro Stunde, aber die TBB-Bäuerli kenne ja genausowenig ein Tempolimit wie die aus MSP. Max nix. Nä Nä, macht scho was.


Die Löwen auf der Würzburger Löwenbrücke
oft fotografiert und auf Ansichtskarten verschickt. Das sind übrigens die protestantischen Löwen, die dem Käppele den Hintern zudrehen. Zu sehen ist hier nicht die "Würzburg", sondern die Festung. Manche aus dem "Ruhrpott" suchen die Würzburg statt der Festung.




Jedenfalls, die Löwenbrücke muss sich vernachlässigt fühlen. Keiner trinkt en Schoppe dort. Auf der Käppeles-Seite nit - und auf der Sanderauer Seite noch weniger. Dort gibt es a kee Kneipe. Mir mache doch einfach eine Bier-Tankstelle dort auf. Drive-In for a Beer. Craft-beer. Distelhäuser. Alle mache mit. A die Hofbräu. Der Stadtrat erlässt eine klare Regelung. Nur regionales Bier darf dort konsumiert werden. Un kenner kontrollierts.

Unterhalb der Löwenbrücke existiert einer der wunderbaren Kita.


Der Würzburger sacht Löwenbrücke. Offiziell ist es die Ludwigsbrücke. Oder habt ihr dort scho emal en Ludwich g`senn?  Also mir bleibe bei dem was die Leut' sache. LöweBrücke. Denn an beiden Auffahrten stehen jeweils zwei Löwen-Denkmäler. Zwä mal zwä gibt Fünf. Nä vier. Mir sinn kee Juriste. Mir könne a racher. Nix non calculat. Wie der Lateiner sagt.

Die Brücke war Fünfevierzich (zu deutsch im Jahre 1945) "zerdeppert".  Eine Stahlkonstruktion wurde von den Amis bzw. dann später auch von Deutschen genutzt.  

Das entscheidende rund um die Löwenbrücke ist der Blick aufs Käppele. So wie die Alte Mainbrücke den überwältigenden Blick auf die Festung gibt, so beherrscht das Käppele die Löwenbrücke.



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