Samstag, 28. Januar 2017

Erbarmen - die Hesse komme. Stau- und Klau-Stadt Würzburg

Zusammenfassung in Kürze: Herr L. ist auf der Meebrücke beklaut worn. Es is awer gut ausgange. Der Klau-Typ (Dieb) war nicht nur Frankfurter, sondern ein Profi, vermutlich mit ein(er) Komplizin, e Bärle halt.  Herr L. hat mich beeindruckt, wie er als Fahnder-Profi den Frankfurter Geldbeutel-Dieb mürbe gemacht hat, hat auch die Karte "Polizei" ausgespielt. Nur die Würzburger außenherum haben nicht gespannt, was da vor sich geht, manche sogar Herrn L. beschuldigt, er möge sich doch für seine Anschuldigungen entschuldigen. Der Dieb hat sich als Opfer und "Ausländer" in Szene gesetzt und die Leut' erkennen das Spiel nicht. Der Geldbeutel ist dann wie wundersam wieder hinter den Flaschen in einem Weinregal aufgetaucht. Schad, dass ich kein Foto vom "Frankfurter" habe schießen können. Und die Lehr von der Geschicht: Traue keinem Frankfurter in Würzburg nicht. Offensichtlich weicht die Diebstahl-Szene in Frankfurt auf die Region Mainfranken aus. Wir sind Teil der Metropolregion Rhein-Main, ob wir wollen oder nicht. Wir sind's.

Ein paar Details:
Ich war widda emal auf der alte Meebrück'. Gut ich bin scho öfters drinn: beim Jan Endres in seiner "Mainmühle", wo's die gude Wörschtli gibt. Un zwor im Kipf - mit Sempf. Da trifft mer ganz interessande Leut. Zum Beispiel heut' jemand vom Niederrhein, a hübsch Mädle. So 30. Schwarze Haar. Feuerige Augen. Wie eine Mexikanerin. Einfach aus dem Bilderbuch. Ich sag's Euch: Ihr hätt gedenkt, des is des Schneewittchen - awer die künnt ja vo Lohr.

Alte Mainbrücke von AnnoDaZumal. Leiterwächele Schubkarrn und die Leut.

Dann wor ich a im "Mainwein". Der Hannes war a da. Red awer preussisch. Der wor a dabei als die den L. beklaut ham. Der wor e Bolizist. Halt a hochs Dier. Ganz owe. Chef, von dem Amt. Vor a baar Daach wor der zwische' dem Köhler un dem Mainwein, die Weinschenke von dare GWF, kann mer ruhich sach. Und der L. kramt in seiner Dasche rümm. Sücht sein Galdbeud'l. Ich hab' schöe Grüss Gott g'sacht. "Mir fehlt der Geldbeut'l". "Süchst Dein Galdbeud'l." Er iss nur e  bissle meschugge, awer konzentriert. I hab gedacht, den dürfste jetz nit stör und volllaber. Dar wäss wos er mächt.


Ich geh nein Mainwein. Zur Theke. Die Mädli worn beschäftigt. Ich gewart. "E Achtele Pinot noir." Ich muss no Audo fahr. "Willst Du wirklich den noir?", frächt sich mich. "Sonst trinkste doch immer den blanc." Jetzt bringt mich schon die Frag aus meim Konzept. Weil ich denk üwer den Polizei-Präsident nach.  Was iss jetzt wieder welcher? Ich kram mei Franzöisch raus, war auf'm ganz annere Gedanke.

So jetzt muss I noch e bissle schneller erzähl. Nix Details un Einzelheide. (awer es kommt doch wider aus die Details an) Ich schreib owe en Abstract. ... irgenwann emal.

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